Was ist das eigentliche „wasserlose Färben“?

2021/04/20

Leitfaden: Wasserfreies Färben bezieht sich auf ein Färbeverfahren, das kein Wasser als Träger verwendet. Wasserfrei und weniger Wasser sind zwei unterschiedliche Konzepte.

Die echte wasserfreie Färbetechnologie hat jetzt zwei Arten von wasserfreiem Färben mit überkritischen Flüssigkeiten und Lösungsmittelfärben.



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Was ist das eigentliche „wasserlose Färben“?

 

Im Folgenden wird sich auf die wasserlose Färbetechnologie mit überkritischen Flüssigkeiten konzentriert:

 

#1. Wasserfreies Färben mit überkritischer Flüssigkeit

 

Im überkritischen Zustand befindet sich das überkritische Fluid in einem halbflüssigen Gaszustand, wodurch das überkritische Fluid sowohl die Auflösungsfähigkeit einer Flüssigkeit als auch die Diffusionsfähigkeit eines Gases aufweist. Beim wasserfreien Färbeverfahren mit superkritischem Fluid kann das superkritische Fluid nicht nur den Farbstoff auflösen, sondern auch leicht in das Innere des Textils eindringen, wodurch der Prozess der Farbstoffauflösung → Adsorption → Färben abgeschlossen wird.

 

#2. Die Erfindung der überkritischen CO2-Färbetechnologie

 

Die überkritische CO2-Färbetechnologie wurde 1989 von E. Schollmeyer, Northwest Textile Research Center, Deutschland, erfunden. Diese Technologie verwendet überkritisches CO2 als Färbemedium, um den Farbstoff in den Faserporen zu lösen, sodass der Farbstoff schnell und gleichmäßig auf dem Stoff gefärbt werden kann. Nachdem das Färben beendet ist, kann das CO2 vollständig von der Farbe getrennt werden, ohne dass Reinigungs-, Trocknungs- und andere Arbeitsgänge erforderlich sind. Unbenutzte Farbstoffe können recycelt werden.

 

#3.Das Prinzip der überkritischen CO2-Färbetechnik

 

Das CO2 wird erhitzt und in einen überkritischen flüssigen Zustand gebracht, der weder gasförmig noch flüssig ist, und von einer Umwälzpumpe gedrückt, um kontinuierlich zwischen dem Farbstofftank und dem Farbstofftank zu zirkulieren. Die überkritische CO2-Flüssigkeit löst den Farbstoff beim Färben des Stoffes. Die Färbebedingungen sind 20 ~ 30 MPa, 80 ~ 160 ℃ und die Färbezeit beträgt etwa 1 Stunde. Nach dem Färben können der verbleibende Farbstoff und CO2 zurückgewonnen und recycelt werden. 

 

 

#4. Die Entwicklung der überkritischen Flüssigkeitsfärbung

 

Im1991,Jaspis und Textilforschungszentrum Nordwestdeutschland (DTNW) entwickelte die erste halbindustrielle Färbemaschine mit einem Volumen von67L.(siehe Bild1)

 

 

 

1995 entwickelten das deutsche Holzwerk Uhde und das Textilzentrum Nordwestdeutschland (DTNW) gemeinsam eine Anlage mit Färbeflotten-Umlaufsystem mit einem Färbetankvolumen von 30 l. Diese Ausrüstung wurde 1995 auf der Mailänder Textilmaschinenausstellung in Italien und 1996 auf der Internationalen Textilmaschinenausstellung in Osaka, Japan, ausgestellt und erhielt breite Aufmerksamkeit. Später verbesserte Wood Company die Ausrüstung weiter und führte die verbesserte Ausrüstung 1999 ein. (Siehe Abbildung 2)

 

 

 

1997 finanzierte die Europäische Union ein dreijähriges Forschungsprojekt zum Färben mit überkritischen Flüssigkeiten SUPERCOLOR. Die Hauptforschung wird vom französischen Textilforschungsinstitut durchgeführt, und die Ausrüstung wird von der Schweizer Firma Chematur hergestellt und trägt den Namen "Rotacolor". Das Volumen der Ausrüstung beträgt 7 l, der Druck 400 bar und die Heiztemperatur 150 ℃. (Siehe Abbildung 3)

 

 

 

  • Im Jahr 2005 entwickelte die Delft University of Technology in den Niederlanden eine 40-Liter-Färbemaschine mit überkritischem Strahl und erzielte Erfolge. (Siehe Abbildung 4)

 

 

  • Im Jahr 2008 führte das niederländische Unternehmen Dyecoo zum ersten Mal den kommerziellen Betrieb einer Färbeanlage mit überkritischem CO2 durch und versorgte die Thai Yeh Group 2010 mit einem Baumfärbeanlagensystem mit einer Kapazität von 100 bis 200 Pfund, das kommerzialisiert werden kann in einem bestimmten Maßstab. Produktion und Massenmarkteinführung im Jahr 2011.

 

 

(Bild: Dyecoos ​​wasserlose Färbemaschine)

 

  • Die von Dyecoo und der Yeh Group gemeinsam entwickelte Ausrüstung wird die weltweit erste wirkliche Produktionsanlage für überkritisches Färben sein.

 

 

2012 kooperierte Adidas mit der thailändischen YE-Gruppe und brachte das erste wasserfrei gefärbte T-Shirt mit dem Namen DRYDYE auf den Markt. Das Folgende sind die damaligen Werbebilder und -videos von Adi (Im Sommer 2012 verkaufte Adi die erste Charge von 50.000 T-Shirts ohne Wasserdruck):

 

 

 

2012 investierte Nike in das niederländische Unternehmen Dyecoo und nutzte es für die Entwicklung von wasserfrei gefärbten Sweatshirts und anderen Produkten. Nennen Sie den wasserfreien Farbstoff: ColorDry.

 

 

 

 

Im selben Jahr entwickelten Huntsman und das niederländische Unternehmen DyeCoo gemeinsam die überkritische CO2-Färbetechnologie.

 

 

 

Im Jahr 2013 investierte und kaufte auch der Hauptpartner von Nike, die Far East New Century Company aus Taiwan, Geräte von Dyecoo in den Niederlanden und führte die Forschung und Entwicklung sowie die Produktion des ColorDry-Stoffs von Nike durch.

 

 

 

 

#5. Perspektiven der wasserlosen Färbetechnologie

 

Das wasserlose Färben von Dyecoo ist jetzt auf Polyesterfasern beschränkt. Auf die Vorbehandlung verschiedener Fasern, das Färben von Zellulosefasern und das Färben anderer Fasern (Nylon, Acryl etc.) kann man sich noch freuen!

 



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